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Die sieben häufigsten Augenerkrankungen

Die sieben häufigsten Augenerkrankungen

Mit den fünf Sinnen riechen, schmecken, hören, tasten und sehen orientieren sich Menschen in ihrer Umwelt. Von Klein auf nimmt man sie als selbstverständlich hin und weiß erst dann zu schätzen welche Aufgaben der Körper jeden Tag erfüllt, wenn einer der Sinne ausfällt oder von Krankheiten betroffen ist. Lässt die Sehkraft auf einmal oder schrittweise nach, hat das weitreichende Auswirkungen nicht nur auf das Wohlbefinden, sondern auch auf das tägliche Leben. Was bisher selbstverständlich war, wird auf einmal zum Spießrutenlauf. Autofahren ist nicht mehr oder nur eingeschränkt möglich und so ist man auf fremde Hilfe angewiesen. Eines der großen Probleme bei Augenerkrankungen ist, dass sie zu spät diagnostiziert werden. Oft verschließen die Betroffenen im wahrsten Sinne des Wortes die Augen vor dem Problem und suchen viel zu spät einen Arzt auf. Dabei ist gerade bei Augenerkrankungen die Früherkennung ausschlaggebend dafür, wie sich der weitere Krankheitsverlauf gestaltet. Manchmal kann ein Fortschreiten frühzeitig eingedämmt werden. Wie die Behandlung erfolgt und wie gut die Heilungschancen sind, hängt von der Art der Erkrankung ab. In diesem Beitrag werden die sieben häufigsten Augenerkrankungen zusammengefasst.


1. Der graue Star


Vor allem bei der älteren Generation ist das Risiko an grauem Star zu erkranken erhöht. Auch Erkrankungen wie Diabetes oder chronische Augenentzündungen tragen zur Entstehung bei. ​Der graue Star​ beginnt oft schleichend, Betroffene verdrängen das Problem oft und suchen zu spät ärztliche Hilfe auf. Wenn sich die folgenden Symptome zeigen, wäre es an der Zeit zu handeln und einen Termin bei einem Augenarzt zu vereinbaren:
  • Zunächst zeigt sich eine Lichtempfindlichkeit: Besonders der Blitz beim Fotografieren oder die blendende Sonne wird als unangenehm empfunden.
  • Die Wahrnehmung wird undeutlich, man kann Kontraste nur mehr schwer erkennen
  • Man braucht länger, um sich in hellen und dunklen Räumen zu orientieren, die Anpassung an unterschiedliche Lichtverhältnisse ist gestört.
  • Probleme beim räumlichen Sehen treten auf
Schließlich wird man im Straßenverkehr – sei es beim Autofahren oder als Fußgänger – unsicher. Im Spätstadium ist selbständiges Leben kaum möglich, da man praktisch blind wird. Ursache dafür ist eine fortschreitende Trübung der sonst klaren Linse. Besonders häufig tritt der graue Star im Alter zwischen 65 und 70 Jahren auf, in seltenen Fällen ist die Erkrankung angeboren.

Mit einer Operation gibt es eine ausgezeichnete Therapiemöglichkeit mit guten Chancen auf Heilung. Dabei wird die vordere Linsenkapsel mit einem kleinen Schnitt an der Hornhaut geöffnet und der trüb gewordene Kern mittels Ultraschalltechnik flüssig gemacht und abgesaugt. Nach Einsetzen einer künstlichen Linse muss die Wunde meist nicht einmal genäht werden. Die Erfolgsaussichten bei der Operation sind sehr gut, es kommt nur in äußersten Fällen zu Komplikationen.

2. Die diabetische Retinopathie


Diabetiker leiden unter verschiedenen gesundheitlichen Problemen, auch die Augen sind in Mitleidenschaft gezogen. Schuld daran ist eine Veränderung der Blutgefäße, die auch das Auge betrifft. Bei ​der diabetischen Retinopathie​ handelt es sich um eine Durchblutungsstörung der Netzhaut, die chronisch wird und sogar bis zur Erblindung führen kann.

Da die Krankheit über lange Zeit ohne Symptome verläuft, ist sie so schwer zu erkennen. Nur wenn die diabetische Retinopathie bereits weit fortgeschritten ist, macht sich eine massive Sehschwäche bemerkbar. Dabei ist gerade bei dieser Erkrankung Früherkennung wichtig. Daher sollten Diabetiker regelmäßige Kontrollen beim Augenarzt einplanen, selbst wenn sie an keinen Beschwerden leiden. Außerdem lohnt es sich, den Blutzuckerwert mit Medikamenten oder Spritzen optimal einzustellen und einen gesunden Lebensstil zu führen. Als Therapie bietet sich unter anderem eine Laserbehandlung an.

3. Die Altersbedingte Makuladegeneration


Wie der Name schon vermuten lässt ist das fortschreitende Alter der größte Risikofaktor bei dieser Erkrankung. Sie macht sich damit bemerkbar, dass beim Lesen die Buchstaben verschwimmen und später auch Gesichter oder Straßenschilder nicht mehr einwandfrei wahrgenommen werden. Die Ursache liegt an einer altersbedingten Verschleißerscheinung des Pigmentepithels. Dabei handelt es sich um eine Unterlage an der Netzhaut, die für die Versorgung mit Nährstoffen und Sauerstoff zuständig ist.

Generell sind zwei Formen zu unterscheiden. Bei der trockenen AMD lässt das Sehvermögen über einen längeren Zeitraum nach: Dabei kommt es zu einem Absterben der Sehzellen, weil sich stoffwechselbedingte Ablagerungen breitmachen. Bei der feuchten Form bilden sich Gefäße, die in die Makula hineinwachsen. Der Verlust des Sehvermögens schreitet schnell voran.

4. Der grüne Star


Ein erhöhter Druck im Augeninneren oder eine reduzierte Blutversorgung des Sehkörpers führt zu Grünem Star. Dabei wird der Sehnerv nachhaltig geschädigt. Betroffene nehmen eine Einschränkung des​ ​Gesichtfeldes ​wahr und leiden an folgenden Symptomen:
  • ​Augenschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Sehen wie durch einen Nebel
  • Lichtquellen sind in der Wahrnehmung von Regenbogenfarben umgeben
Wird der grüne Star nicht behandelt, führt er zum Erblinden. Erhöht wird das Risiko durch genetische Vorbelastung, stark kurzsichtigen Personen oder Patienten, die über einen längeren Zeitraum Kortisonpräparate einnehmen. Außerdem sind Personen über 40 Jahre häufiger davon betroffen als andere Altersgruppen. Mit Medikamenten lässt sich erhöhter Augendruck gut behandeln.

5. Die Netzhautablösung


Bei der Netzhaut handelt es sich um eine nur 0,1 bis 0,5 Millimeter dünne, komplexe Struktur, die aus einer inneren und einer äußeren Schicht besteht. Trennen sich diese beiden, spricht man von einer Netzhautablösung. Erste Symptome dafür sind, dass der Rundumblick eingeschränkt wird und sich schwarze Flecken im Gesichtsfeld zeigen. Diese können an den beiden Seiten, oben oder unten auftreten. Außerdem berichten Betroffene oft von Lichtblitzen oder sehen schwarze Punkte.

Auch bei der Netzhautablösung spielen die Gene eine Rolle, auch ein Riss in der Netzhaut oder austretende Flüssigkeit aus den Gefäßen der Aderhaut können dazu führen. Bei dieser Augenerkrankung ist rasches Handeln gefragt: Leichte Fälle werden mit Laser behandelt, bei schweren Fällen ist eine Operation notwendig.

6. Augenverletzungen


Das Augen ist ein sehr berührungsempfindliches Organ, daher können Fremdkörper großen Schaden anrichten. Wird die Hornhaut verletzt, ist sofort ein starkes Fremdkörpergefühl wahrnehmbar. Gerade Kinder sind einem höheren Risiko ausgesetzt, da sie bewegungsfreudig sind und impulsiv agieren. Um Augenverletzungen vorzubeugen, sollte man Kinder ermahnen, nicht mit spitzen Gegenständen in der Hand zu laufen.

Auch Staubkörner oder Pollen können zu Augenverletzungen führen. Bei starkem Wind lohnt es sich, eine Sonnenbrille zu tragen. Wichtig ist jedoch, dass es sich gerade bei sportlichen Aktivitäten um ein bruchsicheres und robustes Modell handelt.
 
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