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Schwachsichtigkeit

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WAS IST SCHWACHSICHTIGKEIT?

Schwachsichtigkeit oder Amblyopie ist ein Augenfehler bzw. ein Funktionssehfehler, bei dem es zur Verminderung der Sehschärfe an einem oder beiden Augen kommt. Die Bilder beider Augen werden im Gehirn zusammengeführt. Wenn aber das Bild eines Auges schwächer ist, wird es vom Gehirn als falsch ausgewertet und abgelehnt, damit es nicht zu störenden Doppelbildern kommt. Das Gehirn ignoriert die Impulse aus dem schwachsichtigen Auge, bis es ganz aufhört, dieses Auge zu verwenden. Die Folge ist eine deutliche Verringerung des Sehvermögens auf dem schwächeren Auge und der Verlust des räumlichen Sehens mit beiden Augen. Ursachen von Schwachsichtigkeit können Schielen, ein in der Kindheit nicht korrigierter Refraktionsfehler, ein angeborener grauer Star oder eine andere Augenerkrankungen sein.
 
Zu den Anzeichen der Schwachsichtigkeit kann der Verlust der Raumorientierung, Ungeschicklichkeit bei Kindern, Zittern eines oder beider Augen, übermäßiges Zwinkern oder Schiefhalten des Kopfes gereiht werden. Sie muss sich aber äußerlich überhaupt nicht zeigen, weshalb Vorsorge hier umso wichtiger ist.
Sollten in der Familie bereits signifikante Refraktionsfehler, Schwachsichtigkeit oder Schielen vorgekommen sein, raten wir mit Ihrem Kind schon im Alter von 2 Jahren einen Spezialisten aufzusuchen. Auf jeden Fall sollten bei Kindern Untersuchungen im 3., 6. und 9. Lebensjahr durchgeführt werden, um Sehfehler frühzeitig erkennen und beheben zu können.

Wird die Erkrankung rechtzeitig diagnostiziert und früh mit einer Behandlung begonnen, kann sie teilweise oder ganz behoben werden. Nach dem 9. Lebensjahr, wenn die Entwicklung des Sehsystems im Gehirnzentrum abgeschlossen ist, kann Amblyopie nicht mehr beeinflusst werden. Daher sind Vorsorgeuntersuchungen sehr wichtig, da im Erwachsenenalter Amblyopie praktisch nicht mehr behebbar ist.

Schwachsichtigkeit oder Amblyopie

WAS KANN MAN GEGEN AMBLYOPIE TUN?

Die Behandlung von Schwachsichtigkeit liegt in den Händen von Kinderophthalmologen, wobei der wichtigste Abschnitt der Alter bis zum 6. Lebensjahr des Kindes ist. Die konkrete Behandlungmethode ist von der auslösenden Ursache abhängig:
  • Wenn es sich um einen Refraktionsfehler handelt, helfen eine Brille oder Kontaktlinsen mit entsprechenden Dioptrien. Wenn die Ursache ein grauer Star, ausgeprägtes Schielen oder ein anderer Augenfehler ist, wird zur Behebung ein chirurgischer Eingriff empfohlen.
  • Das betroffene Auge muss dabei gezwungen werden, wieder korrekt zu funktionieren und das Gehirn muss lernen, die Wahrnehmung des Auges zu akzeptieren und zu verarbeiten. Deswegen wird das gesunde Auge vorübergehend okkludiert (z. B. mit einem Pflaster abgeklebt), um das Gehirn zu zwingen, Bilder des schwächeren Auges wahrzunehmen – das nennt man pleoptische Behandlung.
  • Bestandteil der Behandlung sind auch sog. orthoptische Übungen, durch welche die Augenmuskulaturen lernen, koordiniert zu arbeiten. Solche Übungen können beim Arzt oder auch zu Hause in Form verschiedener Spiele ausgeführt werden.
  • Die Behandlung von Amblyopie ist ein langwieriger Prozess und erfordert eine enge Zusammenarbeit der Eltern mit dem behandelnden Arzt.



Wir beraten Sie gerne bei einem persönlicher Gespräch oder einer Voruntersuchung

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