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Welche Probleme und Risiken gibt es beim Tragen von Kontaktlinsen?

Für viele Menschen stellen Kontaktlinsen eine gute Alternative zur Brille dar, da sie nicht sichtbar sind. Es gibt auch andere Gründe, warum Kontaktlinsen gegenüber einer Brille bevorzugt werden. Zahlreiche Menschen glauben, mit einer Brille älter zu wirken. Aber auch das Schwitzen im Sommer oder beim Sport sind Gründe, warum sich viele Brillenträger für Kontaktlinsen entscheiden. Kontaktlinsen können nicht beschlagen und ermöglichen eine bessere Rundumsicht als eine Brille. Die Linsen sitzen direkt auf dem Tränenfilm des Auges. Neue und modernen Kontaktlinsen sind inzwischen auch so entwickelt, dass sie angenehm im Tragen sind. Dennoch kann es bei unsachgemäßer Anwendung oder wenn Sie Ihre Kontaktlinsen bereits über längere Zeit tragen, zu Problemen kommen.
 

Welche Probleme und Risiken gibt es beim Tragen von Kontaktlinsen?


Risiken beim Tragen von Kontaktlinsen


Mit Kontaktlinsen lassen sich zahlreiche Formen von Fehlsichtigkeit korrigieren. Wie bei einer Brille handelt es sich jedoch nur um Sehhilfen, die keine dauerhafte Korrektur gewährleisten. Sie sind auch nicht für jeden geeignet. Arbeiten Sie in einer staubigen Umgebung, ist das Risiko, dass Staubpartikel unter die Kontaktlinsen geraten könnten, hoch. Infektionen oder Verletzungen des Auges können dann die Folge sein. Auch wenn Sie täglich viele Stunden am Computer arbeiten, ist eine Brille besser geeignet. Durch das andauernde Starren auf den Monitor können die Augen schnell trocken werden. Deutlich häufiger als mit einer Brille kommt es mit Kontaktlinsen zu Kopfschmerzen, verschwommener Sicht und einem Druckgefühl im Auge. Zu Komplikationen beim Tragen von Kontaktlinsen kommt es häufig aufgrund einer mangelnden Hygiene. Werden die Kontaktlinsen unsachgemäß gereinigt, kann es durch eine Infektion mit Bakterien oder Pilzen zu einer Hornhautentzündung oder einer Bindehautentzündung kommen. Dauerhafte Schäden am Auge können die Folge sein. In seltenen Fällen können allergische Reaktionen auf das Material der Kontaktlinsen oder auf das Reinigungsmittel zurückgeführt werden.


Einschlafen mit Kontaktlinsen: Das kann gefährlich werden


Ein großes Risiko beim Tragen von Kontaktlinsen besteht, wenn Sie mit den Linsen einschlafen. Ein sogenannter Power-Nap (ein kurzes Nickerchen, beispielsweise in der Mittagspause) kann beim Tragen von Kontaktlinsen zu Hornhautentzündungen und bleibenden Schäden führen. Das Risiko einer Infektion wird laut einer britischen Studie von 2008 sogar um das Sechs- bis Achtfache erhöht. Die Gefahr von Augenschäden ist vielfältig:
  • Hornhautentzündungen durch Bakterien oder Viren
  • Hornhautabrieb
  • Hornhautverletzungen oder Geschwüre.
Ist die Hornhaut stark geschädigt, kann mitunter nur eine Hornhauttransplantation die Sehkraft retten.


Schleichender Prozess der Verunreinigung


Hornhautinfektionen können auch noch auftreten, wenn Sie die Kontaktlinsen bereits über viele Jahre tragen und sonst keine Probleme aufgetreten sind. Beim Duschen und Schwimmen können Sie Kontaktlinsen zwar tragen, doch müssen Sie sie anschließend fachgerecht reinigen. Keime könnten sich sonst unter den Linsen festsetzen. Ein häufiges Risiko bei falscher Lagerung und Reinigung der Kontaktlinsen sind Parasiten wie Akanthamöben, die sich in die Hornhaut des Auges fressen. Dieses Risiko besteht auch, wenn der Behälter, in dem die Kontaktlinsen aufbewahrt werden, nicht regelmäßig gründlich gereinigt wird. Der Prozess der Verunreinigung ist schleichend. Vor allem dann, wenn Sie bereits über einen langen Zeitraum Kontaktlinsen tragen, werden Infektionen am Auge nicht immer gleich wahrgenommen. Oft ist das Auge bereits stärker geschädigt, wenn die Infektion bemerkt wird. Bei weichen Kontaktlinsen ist das Risiko von Infektionen größer als bei harten Kontaktlinsen. Weiche Kontaktlinsen bieten eine größere Angriffsfläche für Keime, da sie besser inweiches Material eindringen können.


Probleme beim Tragen von Kontaktlinsen


Beim Tragen von Kontaktlinsen kann es schon nach wenigen Tagen, aber auch erst nach einem längeren Zeitraum zu Problemen kommen. Unter der Kontaktlinse wird das Auge nicht genügend mit Sauerstoff versorgt. Das Auge kann austrocknen. Probleme können sich auf verschiedene Weise bemerkbar machen:
  • Fremdkörpergefühl im Auge
  • Brennen und Juckreiz
  • gerötete Augen
  • schmerzende Augen
  • Kopfschmerzen
Beim Tragen von Kontaktlinsen über viele Jahre können auch die Oberlider schlaff werden. Dieser Zusammenhang wurde mit verschiedenen Studien belegt. Schlaffe Oberlider führen nicht nur zu einem müden Gesichtsausdruck, sondern auch das Sehvermögen kann eingeschränkt werden, wenn das Oberlid bereits die Pupille teilweise verdeckt. Dieser Makel lässt sich nur noch mit einer Oberlidstraffung beheben.


Wie sich eine Kontaktlinsenunverträglichkeit zeigt


Eine Kontaktlinsenunverträglichkeit kann kurzfristig in der Gewöhnungsphase, aber auch dauerhaft auftreten. Das Empfinden auf der Oberfläche des Auges ist unangenehm bis schmerzhaft. Zu Beginn der Tragezeit ist dieses Gefühl normal. Nach einigen Wochen sollte es aber verschwinden. Für die Unverträglichkeit können mehrere Gründe vorliegen:
  • Beschaffenheit und Material der Kontaktlinsen
  • Reinigungsflüssigkeit der Kontaktlinsen
  • Beschaffenheit des Tränenfilms
  • Einnahme von Medikamenten, die das Auge austrocknen
  • mangelnde Hygiene beim Umgang mit den Kontaktlinsen
  • zu häufiges oder zu seltenes Blinzeln.
Tragen Sie Kontaktlinsen bereits über einen längeren Zeitraum und bemerken eine Unverträglichkeit oder wenn Sie sich nicht an die Kontaktlinsen gewöhnen können, sollten Sie besser auf eine Brille zurückgreifen.


Was tun bei Problemen mit Kontaktlinsen?


Bemerken Sie Probleme beim Tragen von Kontaktlinsen, sollten Sie die Kontaktlinsen entfernen und Ihren Augenarzt konsultieren. Sind bereits Schäden am Auge oder Infektionen eingetreten, müssen diese umgehend vom Augenarzt behandelt werden. Falls Sie Kontaktlinsen nicht vertragen oder ein großes Risiko für Augenprobleme besteht,  und Sie keine Brille tragen möchten, können Sie Ihre Fehlsichtigkeit dauerhaft mit einer Augenlaser-Operation korrigieren lassen. Alle Probleme, bei denen die Kontaktlinsen als Sehhilfen dienen, beispielsweise Alterssichtigkeit durch mangelnde Elastizität der Augenlinse, Weitsichtigkeit, Kurzsichtigkeit oder Hornhautverkrümmungen, lassen sich mit dem Augenlaser gut behandeln. Die Laserbehandlung ist gut verträglich und wird in den meisten Fällen ambulant ausgeführt. Es gibt verschiedene Lasermethoden, beispielsweise Z-Lasik, Femtosekundenlaser oder Relex Smile 3D. Bei der präoperativen Untersuchung ermittelt der Arzt Ihre Fehlsichtigkeit und entscheidet, welche Methode zur Behandlung am besten geeignet ist. Nach der Laserbehandlung können Sie auf Brille und Kontaktlinsen dauerhaft verzichten. Die Augen erholen sich schnell wieder, sodass Sie bald gar keine Augenprobleme mehr haben und schon nach kurzer Zeit Ihren gewohnten Aktivitäten nachgehen können.


Fazit: Verschiedene Risiken und Unverträglichkeiten bei Kontaktlinsen


Kontaktlinsen sind für viele Menschen eine beliebte Alternative zur Brille, doch sie können zu Problemen führen. Eine Kontaktlinsenunverträglichkeit kann in der Gewöhnungsphase, aber auch erst nach längerem Tragen auftreten. Eine mangelnde Hygiene beim Umgang mit den Kontaktlinsen führt oft zu Infektionen, die  das Auge dauerhaft schädigen können. Beim Tragen von Kontaktlinsen kommt es häufig zu Jucken und Brennen, geröteten Augen, erhöhtem Druck im Auge, Fremdkörpergefühl und Kopfschmerzen. Wünschen Sie sich eine dauerhafte Lösung, um die Fehlsichtigkeit zu korrigieren, ist eine Behandlung mit dem Augenlaser die beste Wahl. Nach dieser Behandlung können Sie auf Kontaktlinsen gänzlich verzichten.
 
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