loading image
iClinic deutsche Augenklinik Bratislava bei WienTÜV ZERTIFIKATMenu  
Neuigkeiten

Neuigkeiten aus der iClinic

Haben Sie oft Kopfschmerzen? Die Ursache kann eine unbehandelte Augenerkrankung sein

Haben Sie oft Kopfschmerzen? Die Ursache kann eine unbehandelte Augenerkrankung sein

Kopfschmerzen haben weitreichende Auswirkungen auf das Leben: Pocht der Schmerz hinter der Stirn oder in einem anderen Bereich des Kopfes, kann man sich nur mehr schwer konzentrieren. Der Arbeitsoutput leidet massiv darunter, wenn man regelmäßig an Kopfschmerzen leidet. Manchmal verschwimmen sogar die Buchstaben am Bildschirm und es ist kaum noch möglich, seine Aufgaben zu erledigen. Doch auch auf die Psyche haben akute oder chronische Kopfschmerzen große Auswirkungen: Wer sich nicht wohl in seiner Haut fühlt, ist wenig offen für soziale Kontakte und möchte sich am liebsten im Bett verkriechen. Kopfschmerzen haben ganz unterschiedliche Ursachen: Wetterfühlige spüren einen bevorstehenden Temperatursturz schon Tage davor, auch Stress kann Kopfschmerzen verursachen. Treten die Beschwerden häufiger auf, sollte man immer auch an Augenerkrankungen denken. Einige davon können sich nämlich in lästigen Kopfschmerzen bemerkbar machen.


Kopfschmerzen – ein weit verbreitetes Problem

Wer häufig an Kopfschmerzen leidet, steht damit bei weitem nicht alleine da. Die im Jahr 2019 veröffentlichte österreichische Kopfschmerzstudie spricht eine deutliche Sprache:
  • Es gibt rund 200 verschiedene Arten von Kopfschmerzen: Bei Augenerkrankungen handelt es sich um eines der Symptome, Krankheiten wie Migräne oder autonome Trigeminus- Cephalgie hingegen gelten als eigenständige Krankheiten
  • Fast die Hälfte aller Österreicher über 15 Jahre leidet regelmäßig unter Kopfschmerzen. Frauen sind davon deutlich häufiger betroffen als Männer
  • Mehr als 10 Prozent aller Österreicher haben Migräne
  • Fast 60 Prozent der Betroffenen nehmen auf eigene Faust rezeptfreie Medikamente, ohne die Ursache abklären zu lassen.

Anstatt rezeptfreie Medikamente in der Apotheke zu kaufen und sich damit selbst zu therapieren, sind von chronischem Kopfschmerz Betroffene besser beraten, wenn sie die Ursache herausfinden. Der Weg zum Augenarzt macht sich in vielen Fällen bezahlt, weil die Ursache für chronischen Kopfschmerz oft mit Problemen des Sehorgans zusammenhängt.


Bildschirmarbeit kann zu vermehrtem Kopfschmerz führen

Viele Österreicher verbringen ihren Arbeitstag am Schreibtisch und leisten Bildschirmarbeit. Die zunehmende Digitalisierung ist schon lange in der Arbeitswelt angekommen. Sie bietet den Beschäftigten und den Unternehmen viele Vorteile, kann sich jedoch negativ auf den Gesundheitszustand auswirken. Wer den ganzen Tag auf einen Bildschirm starrt, riskiert nämlich die Entstehung von Augenproblemen, die sich mit heftigen Kopfschmerzen äußern können.

Kleine oder größere Displays begleitet viele durch den Tag: Morgens weckt das Smartphone, dann werden gleich auf dem Mobiltelefon soziale Netzwerke und E-Mails gecheckt. Im Büro warten schon PC und Laptop und auch in der Freizeit spielen Computer, Tablets und Smartphones eine wichtige Rolle. Während eines durchschnittlichen Arbeitstages von acht Stunden leistet das Sehorgan Schwerarbeit: Je nach Arbeitsstil kommt es zu 12.000 bis 33.000 Kopf- und Blickbewegungen, die Pupille reagiert bis zu 17.000 Mal. Gleichzeitig reduziert sich der Lidschlag: Während sich das Auge durch einen natürlichen Reflex pro Minute 10 bis 15 Mal schließt, sind es während der Arbeit am PC oder Laptop nur mehr fünf Mal. Der Lidschlag ist jedoch für das Auge essentiell, da er es mit einem Flüssigkeitsfilm versorgt. Darin befinden sich auch wichtige Nährstoffe.

Entfällt die Flüssigkeitsversorgung des Auges, trocknet es aus. Es kommt zu unangenehmem Augenjucken und in weiterer Folge zu Kopfschmerzen. Diese werden bei Bildschirmarbeitern jedoch nicht nur von Augenproblemen, sondern auch von Verspannungen ausgelöst. Nicht jeder Arbeitsplatz ist ergonomisch richtig gestaltet, manchmal passt die Sitzposition nicht oder der Bildschirm befindet sich zu nahe oder zu weit weg. Besonders häufig kommt es zu Augenproblemen und Kopfschmerzen, wenn das Bild am Monitor flimmert. Dann zahlt es sich aus, einen neuen Bildschirm zu kaufen. Abhilfe bei durch Bildschirmarbeit verursachte Kopfschmerzen schafft auch regelmäßiges Blinzeln. Außerdem rentiert es sich, dem Auge regelmäßig eine Pause zu gönnen. Wer zwischendurch aus dem Fenster blickt, ermöglicht dem Auge von Nah- auf Fernsicht zu wechseln und sich zu entspannen.


Grüner Star als Ursache für Kopfschmerzen

In Europa ist Grüner Star der zweithäufigste Grund dafür, dass Menschen erblinden. Die Glaukom Ursachen sind unterschiedlich. Einer der bekannten Risikofaktoren ist ein zu hoher Augendruck. Dazu kommt es, wenn innerhalb des Sehorgans ein Ungleichgewicht entsteht. Bei einem gesunden Auge versorgt das so genannte Kammerwasser die Hornhaut und die Linse mit Nährstoffen. Das ist deshalb so wichtig, weil die beiden nicht an die Blutversorgung angeschlossen sind. Das Kammerwasser wird im Ziliarkörper produziert, der auch als Halterung für die Linse fungiert. Innerhalb des Auges gibt es einen kleinen Kanal, durch den das Kammerwasser wieder abfließen kann. Ist dieser jedoch blockiert, kommt es ähnlich wie bei einem Staudamm zu einem Rückstau. In diesem Fall erhöht sich der Augendruck und das Risiko an Grünem Star zu erkranken steigt merklich an.

Dieser Rückstau wird von Experten als Winkelblockglaukom bezeichnet. Das Problem tritt meist anfallsartig auf und verschlimmert sich im Krankheitsverlauf. Im Anfangsstadium bleibt es oft noch unerkannt. Bei dieser Art des Glaukoms hat sich eine Laserbehandlung als Therapie bewährt. Begleitet sind Glaukom-Anfälle von einem Druckgefühl im Auge, außerdem verschwimmt die Sicht und es kommt zu heftigen Kopfschmerzen. Auch Übelkeit kann eines der Symptome sein. Da die Sehkraft beim Grünen Star nur langsam abnimmt, schieben viele Betroffene die beschriebenen Glaukom Symptome nicht auf die Augen. Daher ist gerade ab dem 40. Lebensjahr eine jährliche Kontrolle beim Augenarzt dringend zu empfehlen. Er kann mit speziellen Geräten den Augendruck messen und somit Grünen Star diagnostizieren oder ausschließen.


Weitere Ursachen für Kopfschmerzen in Zusammenhang mit den Augen

Nicht nur Bildschirmarbeit und Grüner Star können Kopfschmerzen auslösen. Auch bei Entzündungen sind sie eine häufige Begleiterscheinung. Vor allem bei Entzündungen der Tränendrüsen und der Lidränder leiden Patienten häufig auch an Kopfschmerzen. Die Ursache für eine Lidrandentzündung ist meistens in verstopften Talgdrüsen zu finden. Meistens sind Bakterien die Ursache dafür, dass eine schwere Entzündung entsteht. Symptome dieser Erkrankung sind verkrustete Augen nach dem Aufstehen, außerdem besteht ein Fremdkörpergefühl. Außerdem juckt das Sehorgan und es bilden sich manchmal kleine Schuppen am Lidrand. Ist die Lidrandentzündung von Bakterien verursacht, verschreibt der Augenarzt eine Salbe mit antibiotischem Wirkstoff.

Doch auch eine nicht diagnostizierte Kurz- oder Weitsichtigkeit kann zu Kopfschmerzen führen. Bei Weitsichtigen tritt der Kopfschmerz meistens nach langer Bildschirmarbeit oder Lesen auf. Bei den Betroffenen kommt es zu einem Brechungsfehler des Auges, der bei vielen älteren Menschen ganz natürlich ist. Denn immerhin lässt nicht nur die Muskulatur in den Beinen und am Rücken, sondern auch im Auge nach. Um scharf in der Nähe zu sehen, muss sich dann die Augenmuskulatur extrem anstrengen. Bei Überforderung kommt es schließlich zu Kopfschmerzen.

Generell lässt sich sagen, wenn Kopfschmerzen nicht in Verbindung mit einer klar definierten Ursache wie einer Infektion stehen, sollten Betroffene immer auch an die Augen denken. Ein Kontrolltermin beim Augenarzt schafft Klarheit darüber, ob die Ursache für die Beschwerden im Sehorgan zu finden ist. 
 
Zurück nach oben
Schreiben
sie uns