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Gesunde Augen am Bildschirmarbeitsplatz: 4 praktische Tipps

In der Arbeit genauso wie nach dem Feierabend starren wir oft stundenlang auf die Bildschirme und Displays unserer Computer, Smartphones und Tablets. Dem Auge werden so Höchstleistungen abverlangt, denen es nur mit Mühe gewachsen ist. Statt natürlich zu blinzeln, starren wir angestrengt auf einen Punkt. Wie die Augen gesund bleiben trotz Arbeit am Bildschirm erfahren Sie hier.

bildschirmarbeit gesunde augen


Folgen von Bildschirmarbeit

Die Konsequenzen der hohen Belastung für die Augen schlagen sich auch in Statistiken nieder, die davon ausgehen, dass innerhalb weniger Jahrzehnte mehr als die Hälfte der Bevölkerung kurzsichtig sein wird. Und selbst einen eigenen Namen haben die Augenprobleme, die auf die Bildschirmarbeit zurückzuführen sind, bereits: Office Eye Syndrome.


Wenn die Augen für lange Zeit überlastet werden, hat das empfindliche Ausfallerscheinungen und Sehstörungen zur Folge. Vielleicht kennen auch Sie das Gefühl, wenn das Augenlid auf einmal zu zucken beginnt oder Flimmern und verschwommene Sicht es schwierig machen, weiter am Computer zu arbeiten. Die Augen fühlen sich unangenehm trocken an und brennen. Auch ein Fremdkörpergefühl ist nicht selten.


Begleitet werden die müden Augen von Druck an den Schläfenlappen, einem schmerzhaften Pochen hinter den Schläfen und teils unerträglichen Kopfschmerzen. Ist dieser Zustand erreicht, sollte dringend etwas geändert werden, damit die Augen nicht dauerhaft Schaden nehmen.

 

Ursachen außer langer Arbeitszeiten

Aber Achtung: Nicht immer, wenn diese Symptome auftreten, ist wirklich nur der Bildschirm der Übeltäter. Lassen Sie Ihre Augen regelmäßig überprüfen, damit Fehlsichtigkeit sich nicht unbemerkt einschleichen oder das Sehvermögen sich verschlechtern kann. Vielleicht muss außerdem ihre Brille neu eingestellt werden oder die Stärke der Gläser ist nicht mehr korrekt. Auch das Sicca-Syndrom oder eine Augenentzündung müssen unter Umständen behandelt werden.


Helfen unsere Tipps für Augengesundheit Ihnen also nicht weiter, ist es ratsam, sobald wie möglich einen Augenarzt aufzusuchen und sich untersuchen zu lassen.


#1 Augen entspannen mit diesen Übungen


Entspannen Sie sich und Ihre Augen am Arbeitsplatz in regelmäßigen Abständen. Ganz einfache Übungen machen es möglich. Zum Beispiel reicht es oft schon, bewusst zu blinzeln oder zu zwinkern. In dem kurzen Moment der Dunkelheit erholen sich die Augen ein wenig, außerdem drückt es im wahrsten Sinne des Wortes auf die Tränendrüse und befeuchtet so die Augen.


Müde Augen erfreut die nächste Übung: Runzeln Sie die Stirn, gähnen Sie ausgiebig oder ziehen Sie Grimassen. Das wirkt ebenso gut wie eine Schläfenmassage. Oder aber Sie schließen die Augen und zeichnen mit der Nasenspitze zwanzigmal eine liegende Acht. Wechseln Sie nach zehnmal die Richtung. Ihre Augen werden sich deutlich entspannter anfühlen.


Eine weitere kleine Wellnesseinheit erhalten Sie durch das sogenannte Palmieren (von Englisch palm, also Handfläche). Dazu einfach die Handinnenflächen aneinander reiben, um sie zu erwärmen und über die geschlossenen Augen legen.


#2 Pausen am Bildschirmarbeitsplatz


Lassen Sie den Blick während des Arbeitens regelmäßig in die Ferne schweifen, um den Sehmuskel zu trainieren. Eine einfache Übung für den Weitblick ist es auch, einen Zeigefinger etwa 15cm vom Gesicht entfernt zu platzieren und weitere 15cm danach den zweiten Zeigefinger in die Luft zu halten. Der Blick soll dann langsam und gleichmäßig zwischen beiden Fingern hin- und herwandern.


Nach einer Arbeitsphase von 50 Minuten sollten Sie Ihren Augen im Idealfall 10 Minuten Bildschirmpause gönnen. Öffnen Sie in dieser Zeit die Fenster und lassen Sie etwas Frischluft in die stickigen Büroräume und trinken Sie außerdem einen Schluck Wasser. Frische Luft und ausreichend Flüssigkeit sind nicht nur für die Augen wichtig.

Gesunde Augen am Bildschirmarbeitsplatz


#3 Optimale Einrichtung des PC-Arbeitsplatzes


Unter der Überschrift ‚Ergonomie am Arbeitsplatz‘ findet sich auch die sogenannte Bildschirmarbeitsverordnung, die vorschreibt, wie der Arbeitsplatz für alle, die überwiegend am Computer arbeiten, eingerichtet sein sollte.


Das beginnt bei ausreichender Beleuchtung, die aber blendfrei gestaltet sein sollte. Tageslicht ist wichtig, doch wenn die Sonnenstrahlen durch das Fenster fallen und die Sicht erschweren, sind Vorhänge oder Rollos unabdingbar, um ruhig und konzentriert arbeiten zu können. Hilfreich ist es dabei auch, wenn der Computerbildschirm im rechten Winkel zum Fenster aufgestellt wird.


Eine besondere Rolle kommt dem Bildschirm selbst zu. Die Mindestgröße für alle, die mit Textprogrammen arbeiten, sind 17 Zoll. Der Computerbildschirm sollte in seiner Helligkeit verstellbar sein und ein gutes Kontrastverhältnis aufweisen. Die Oberfläche selbst muss entspiegelt sein und der Bildschirm höhenverstellbar. Flimmert der Flachbildschirm oder weist andere Fehler auf, sollte er ausgetauscht werden.


Auf dem Bildschirm sollte eine gut lesbare Schriftgröße gewählt werden. Achten Sie auf eine Positivdarstellung für möglichst hohe Kontraste, das heißt schwarze Schrift auf einem weißen Hintergrund.


Positioniert wird der Bildschirm in einem Abstand von 50-70cm zu den Augen und zwar so, dass der Blick ein wenig gesenkt werden muss. Idealerweise blickt man auf die Oberkante des Bildschirms, wenn man genau geradeaus blickt. Das ist eine gute Position für Augen und Halswirbelsäule.


#4 Die richtige Brille


Als Brillenträger sollten Sie Ihre Augen regelmäßig überprüfen lassen, ganz besonders dann, wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihre Augen nach einem langen Arbeitstag müder sind als dies normalerweise der Fall wäre.


Wie sollte die perfekte Brille für die Bildschirmarbeit sein? Sie sollte optimal auf der Nase sitzen und dabei auf keinen Fall drücken. Wenn Sie mit einem Headset arbeiten, sollten Sie darauf achten, dass entweder die neue Brille an das Headset oder das Headset an die Form der Brille angepasst ist, damit die Brille nicht verrutscht.


Wenn Ihre Sehstärke an der Grenze zwischen ‚Brille tragen‘ oder ‚Brille nicht tragen‘ ist, sollten Sie bei der Wahl die Optik nicht völlig außen vor lassen. Erfahrungsgemäß wird die Brille nämlich viel weniger getragen, wenn sie uns nicht gefällt.

Wer altersweitsichtig ist, sollte gerade für die Bildschirmarbeit in eine gute Gleitsichtbrille oder ein Modell mit Bifokallinsen investieren, damit alles klar und deutlich zu erkennen ist. Übrigens macht der Fortschritt auch vor Brillengläsern nicht Halt. So verfügen viele Markenbrillengläser über einen Blaulichtfilter, mit dem die Arbeit am Computer um einiges angenehmer wird.


Neben diesen Tipps speziell für die Bildschirmarbeit, gibt es natürlich noch viele weitere Tipps für gesunde Augen. Dazu gehören beispielsweise Augentropfen – sogenannte künstliche Tränen – für alle, deren Augen stets zu trocken sind, sowie gesunde und ausgewogene Ernährung mit vielen Lebensmitteln, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind.
 

 
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