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Über 40 und plötzlich eine Lesebrille?

Sind Sie über 40, ist es fast normal, dass sich die Augen verschlechtern und Sie eine Brille benötigen. Die Linse verliert mit zunehmendem Alter an Elastizität. Verschiedene Tätigkeiten wie die Arbeit am Bildschirm, aber auch eine ungesunde Lebensweise können zu einer Verschlechterung der Augen führen. Es kommt nun darauf an, dass sich die Sehkraft nicht noch weiter verschlechtert.

Über 40 und plötzlich eine Lesebrille?


Ursachen für die Verschlechterung der Sehkraft mit zunehmendem Alter


Brauchen Sie mit über 40 plötzlich eine Lesebrille, sollten Sie nicht lange zögern und Ihre Augen vom Augenarzt oder Augenoptiker kontrollieren lassen. Eine nachlassende Sehkraft ist mit zunehmendem Alter zwar normal, doch können Sehprobleme durch verschiedene Einflüsse begünstigt werden:
  • Arbeit am Computer mit ungünstiger Körperhaltung und zu geringem Abstand zum Bildschirm
  • Schlafprobleme, vor allem Schlafapnoe, bei der es zu einem Sauerstoffmangel kommt
  • ständige Anspannung und wenig Aufenthalt an der frischen Luft
  • Bewegungsmangel, und daraus resultierend ein Sauerstoffmangel wodurch die Augen dann nicht genügend mit Sauerstoff versorgt werden
  • verschiedene Erkrankungen wie Diabetes mellitus oder Bluthochdruck
  • Mangel an Vitaminen, vor allem Vitamin A
  • ungesunde und einseitige Ernährung.
  • übermäßigen Alkoholgenuss (kann auch eine Linsentrübung auslösen) und Rauchen


Kontrolle beim Augenarzt wichtig


Sobald Sie eine Verschlechterung Ihrer Sehkraft bemerken, sollten Sie möglichst schnell einen Augenarzt konsultieren. Er kann feststellen, um welche Form der Fehlsichtigkeit es sich handelt, und auch die Stärke der Brille bestimmen. Der Augenarzt erkennt auch, wenn eine Augenerkrankung wie ein Grauer oder Grüner Star vorliegt, und kann die entsprechende Behandlung einleiten. Bei verschiedenen Augenerkrankungen kann eine Laserbehandlung helfen. Auch Medikamente, beispielsweise Augentropfen, werden bei verschiedenen Augenleiden verordnet. Der Augenarzt prüft auch das Gesichtsfeld und kann Veränderungen feststellen, beispielsweise eine Makuladegeneration. Bei den meisten Erkrankungen der Augen gilt es, keine Zeit zu verlieren, damit der Verlust der Sehkraft nicht weiter fortschreitet.


Untersuchung beim Augenoptiker


Hat Ihnen der Augenarzt eine Brille oder Kontaktlinsen verordnet, gehen Sie zum Augenoptiker. Dort suchen Sie nicht nur eine geeignete Brille aus, sondern der Augenoptiker berät Sie auch und nimmt verschiedene Messungen vor, um weitere Parameter für die Brille zu bestimmen. Der Augenoptiker kann auch die Sehschwäche feststellen und die Brillenstärke bestimmen. Haben Sie eine Brillenfassung ausgewählt, die Ihnen gefällt, fertigt der Augenoptiker die Brille an und prüft sie auf einen perfekten Sitz. Wenn Sie viel am Computer arbeiten, lassen Sie nicht nur eine Lese- oder Gleitsichtbrille anfertigen, sondern auch eine Computerbrille als spezielle Form der Lesebrille. Zum Schutz Ihrer Augen vor UV-Licht sollten Sie gleich eine Sonnenbrille in Sehstärke anfertigen lassen. So können Sie Ihre Augen bei Wanderungen, am Strand oder im Schnee vor schwerwiegenden Schäden schützen.


Was Sie bei der Arbeit am Bildschirm beachten sollten


Häufige Bildschirmarbeit kann zu einer schnellen Verschlechterung der Sehkraft führen. Die Augen können austrocknen, was zu Jucken, Brennen und Tränenfluss führt. Das liegt daran, dass Sie weniger blinzeln. Der Lidschlag ist beim konzentrierten, angespannten Arbeiten reduziert. Achten Sie daher auf genügend Pausen bei der Arbeit. Schließen Sie die Augen und blinzeln Sie, damit das Auge mit genügend Tränenflüssigkeit befeuchtet wird. Wichtig ist auch eine ergonomische Arbeitshaltung. Achten Sie auf einen gut eingestellten Schreibtischstuhl, auf die richtige Höhe Ihres Schreibtisches sowie den richtigen Abstand zum Bildschirm. Empfohlen wird ein Mindestabstand von 45 bis 60 Zentimetern. Auch die Beleuchtung muss ausreichend sein, darf allerdings nicht blenden.


Bewegung und Aufenthalt an der frischen Luft


Wichtig für gesunde Augen und den Erhalt der Sehkraft ist Bewegung an der frischen Luft. Die Augen müssen gut mit Sauerstoff versorgt werden, damit die Sehkraft erhalten bleibt. Gut geeignet ist Ausdauersport, doch verlangen Sie sich nicht zu viel ab. Körperliche Anstrengung, vor allem sportliche Höchstleistungen oder schweres Heben und Tragen, können zu Augenschäden führen. Gut geeignet sind ausgedehnte Spaziergänge, aber auch Yoga an der frischen Luft.
Die Koordination und die Gesundheit der Augen werden auch mit dem sogenannten Augenyoga gefördert. Die geschlossenen oder offenen Augen bewegen Sie dabei nach links, rechts, oben und unten. Das wiederholen Sie mehrere Minuten. So entspannen Sie auch müde Augen.


Auf gesunde und ausgewogene Ernährung achten


Wichtig für gesunde Augen ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen. Die Augen benötigen zwar viel Vitamin A, das aus Beta-Carotin gebildet wird, doch müssen Sie dafür nicht Ihren Konsum an Karotten erhöhen. Gut geeignet sind auch andere rote, orangefarbene oder gelbe Obst- und Gemüsesorten wie Tomaten, Paprika, Kürbis, Pfirsiche oder Himbeeren. Weiterhin benötigen die Augen ungesättigte Fettsäuren, die in fetten Seefischen wie Hering oder Makrele enthalten sind.


Schlaf und Schlafhygiene


Gesunde Augen benötigen ausreichenden Schlaf. Lüften Sie Ihr Schlafzimmer gut und achten Sie auf die richtige Temperatur, die bei 16 Grad Celsius liegen sollte. Eine Schlafapnoe führt zu Sauerstoffmangel und kann einen Grünen Star begünstigen. Sie sollten sich in einem Schlaflabor untersuchen lassen, wenn Sie sich morgens häufig müde und unausgeruht fühlen. Vor dem Einschlafen können Yoga oder autogenes Training helfen.


Augenkorrektur mit Laser


Möchten Sie keine Brille tragen, können Sie sich für eine Laserkorrektur der Augen entscheiden. Die Lasermethoden sind schonend und präzise. Sie versprechen hervorragende Ergebnisse und können bei verschiedenen Formen der Fehlsichtigkeit angewendet werden. Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmungen lassen sich gut behandeln. Nach gründlichen Voruntersuchungen entscheidet der Augenarzt, welche Form der Laserkorrektur sich für Sie eignet. Er ermittelt, wie viele Dioptrien korrigiert werden müssen. Die Laserbehandlung wird ambulant ausgeführt. Nach kurzer Zeit hat sich das Auge erholt. Sie sehen wieder gut und können auf eine Brille verzichten. Die Behandlung erfolgt schmerzfrei. Auch nach dem Eingriff haben Sie keine Schmerzen.


Fazit: Verschiedene Ursachen von Sehproblemen


Mit zunehmendem Alter sind Sehprobleme fast schon normal. Die Augenlinse verliert an Elastizität. Sehprobleme können aber auch durch eine starke Beanspruchung der Augen, beispielsweise durch die Arbeit am Computer, entstehen. Achten Sie daher auf genügend Pausen und den richtigen Abstand zum Bildschirm. Auch eine ungesunde, einseitige Ernährung kann die Ursache für einen Rückgang der Sehkraft sein. Eine gesunde, vitaminreiche Ernährung ist daher wichtig. Bemerken Sie eine Verschlechterung Ihrer Sehkraft, sollten Sie keine Zeit mehr verlieren und einen Augenarzt konsultieren. Er kann auch eine ernstzunehmende Augenerkrankung feststellen und behandeln.
 
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