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Rote Augen – ein weit verbreitetes Problem

Rote Augen – ein weit verbreitetes Problem

Aus vielen verschiedenen Gründen können sich die Augen rot verfärben. Meistens handelt es sich dabei um ein rein kosmetisches Problem. Nur in seltenen Fällen liegen schwerwiegende Ursachen zugrunde. Denn immerhin ist der Sehkörper von zahlreichen feinen Blutkörperchen durchzogen. Sie versorgen das Auge mit wichtigen Nährstoffen und Sauerstoff. Doch wie in jedem anderen Körperteil auch kann im Auge ein Blutgefäß platzen. Dann verfärbt das austretende Blut die Augen rot. Doch auch kleine Fremdkörper röten das Auge. Wie man damit am besten umgeht und welche Ursachen ganz genau zu roten Augen führen, verrät dieser Beitrag.


Rote Augen – wenn ein Blutgefäß platzt


In manchen Fällen kommt es zu einem roten Auge, weil ein Blutgefäß platzt. Meistens handelt es sich dabei um ein rein kosmetisches Problem, das sich von selbst zurückbildet. Wenn ein Blutgefäß im Auge platzt, bildet sich sofort ein roter Fleck. Er ist in der Regel scharf begrenzt, nach einer Woche sieht das Auge meistens wieder ganz normal aus. Sollte ein rotes Auge wegen einem geplatzten Blutgefäß öfter vorkommen, sollte man sich auf Ursachenforschung begeben.

Blutgefäße im Auge platzen bei älteren Menschen öfter als bei jungen. Vorwiegend wenn sie unter Bluthochdruck leiden, kann es zu diesem Problem kommen. Doch auf bei Erkältungskrankheiten können Blutgefäße im Auge platzen. Beim Niesen und Husten steht nämlich das Sehorgan unter einem größeren Druck. Auch manche Medikamente, die zur Blutverdünnung führen, lösen rote Augen aus.


Bildschirmarbeit führt zu roten Augen


In vielen Berufen verbringen Arbeitnehmer den ganzen Tag hinter dem Bildschirm. Doch auch während der Freizeit strengt sich das Auge vermehrt an: Dann nämlich, wenn man viel Zeit mit dem Smartphone verbringt. Das Sehorgan ist eigentlich dafür gemacht, permanent zwischen Nah- und Fernsicht zu wechseln. Dann können sich die Muskeln, die bei der Fokussierung auf die Nähe massiv beansprucht werden, zwischendurch wieder entspannen. Bei der Bildschirmarbeit hingegen geht es darum, ständig Zeichen und Buchstaben auf dem Monitor scharf zu sehen. Untersuchungen haben ergeben, dass der Blick an einem Arbeitstag rund 30.000 Mal zwischen Bildschirm, Maus und Tastatur wechselt. All diese Gegenstände erfordern Nahsicht.

Die Veränderung der Arbeitswelt und die zunehmende Digitalisierung führt dazu, dass viele an Augenproblemen leiden. Mittlerweile hat sich in der Fachwelt der Begriff „Office Eye Syndrom“ etabliert. Dabei handelt es sich um verschiedene Symptome, die mit Bildschirmarbeit in Zusammenhang gebracht werden. Dazu zählen:
  • Lichtempfindlichkeit: Die Schreibtischlampe scheint zu blenden
  • Die Sicht wird im Tagesverlauf immer verschwommener, es ist nur mehr schwer möglich zu fokussieren
  • Es fühlt sich an, als ob ein Fremdkörper im Auge festsitzen würde
  • Die Augen brennen und jucken

Eines der Symptome, die besonders oft bei Bildschirmarbeit zu bemerken sind, sind rote Augen. Wie es dazu kommt? Einer der Gründe ist, dass man bei der Arbeit hinter dem Computer oder Laptop deutlich seltener blinzelt. Im Normalfall schließt sich das Auge durch einen natürlichen Reflex 10 bis 15 Mal pro Minute. Wenn man hingegen konzentriert am Monitor arbeitet, wird der Lidschlag auf nur mehr fünf Mal reduziert. Abhilfe schaffen ganz einfache Maßnahmen: Dazu zählt zum Beispiel gezielt mehrmals die Augen zu schließen und wieder zu öffnen. Außerdem lohnt es sich, aus dem Fenster zu blicken und den Blick in die Ferne schweifen zu lassen.


Trockene Augen vermeiden


Nicht nur Bildschirmarbeit führt dazu, dass die Augen austrocknen. Benetzungsstörungen, wie der Facharzt dieses Symptom nennt, kommen auch wegen der schlechten Luftqualität vermehrt vor. Wer sich in einem verrauchten Raum aufhält, leidet danach öfter unter roten Augen. Grund dafür ist, dass der Rauch das Auge reizt. Ein Grund mehr, den Zigarettenkonsum einzuschränken. Rauchen schädigt nämlich nicht nur die Atemorgane, sondern auch die Augen.

Ungünstig für die Augen sind auch überhitzte Räume. Vor allem im Winter neigen viele dazu, die Temperatur in den Zimmern und Büros hochzufahren. Dadurch sinkt jedoch die Luftfeuchtigkeit, wenn man nicht mit einem Befeuchter Abhilfe schafft. Trockene Raumluft reizt die Augen und führt zu unangenehmen Rötungen und Juckreiz. Die Raumtemperatur zu senken schafft jedoch nicht nur Abhilfe für die Augen: Wer die Heizung um nur ein Grad zurückdreht, spart ganze sechs Prozent an Heizkosten. Wichtig ist gerade während der kalten Jahreszeit tägliches Lüften. Dabei geht es jedoch nicht darum, stundenlang das Fenster gekippt zu halten. Vielmehr sollte man morgens und abends Stoßlüften: Dabei werden am besten viele Fenster gleichzeitig geöffnet, sodass ein rascher Luftaustausch stattfindet. Frischluft kann rote Augen besänftigen.

Doch auch im Sommer sind rote Augen häufig. Dann nämlich, wenn sich empfindliche Personen vermehrt in klimatisierten Räumen aufhalten. Am besten setzt man die Klimaanlage nur gezielt ein.


Entzündungen als Ursache für rote Augen


Bindehautentzündungen kommen bei Erwachsenen und Kindern gleichermaßen vor. Bei Kindern verbreitet sich die stark ansteckende Krankheit besonders rasch, weil sie in Kindergärten und Schulen eng zusammenstecken. Das markanteste Symptom sind rote Augen, Außerdem kommt es zu einem Fremdkörpergefühl, das sich unangenehm bemerkbar macht. Der starke Juckreiz führt dazu, dass sich gerade Kinder gerne die Augen reiben. Das ist jedoch keine gute Idee, da damit die Erkrankung auch auf das gesunde Auge übertragen wird. Bei fortschreitendem Verlauf macht sich ein gelber Ausfluss bemerkbar, der das Auge verklebt.

In der Regel heilt eine Bindehautentzündung relativ schnell ab. Sollte sich das Auge röten und der gelbe Ausfluss bemerkbar machen, lohnt sich der Weg zum Augenarzt. Der Mediziner verschreibt bei gesicherter Diagnose antibiotische Tropfen, wenn die Krankheit durch Bakterien ausgelöst wurde. Manchmal kommt es auch bei einer Viruserkrankung zu roten Augen.

Der äußere Teil der Augenhaut entzündet sich, wenn Experten von einer Hornhautentzündung sprechen. Als Auslöser kommen Parasiten, Viren oder Bakterien in Frage. Normalerweise ist die Hornhaut nicht zu sehen, da sie durchsichtig ist. Ist sie entzündet, kommt es zu vielen Beschwerden. Starke Schmerzen sind bemerkbar, außerdem haben die Betroffenen ein Fremdkörpergefühl. Da das Auge so stark schmerzt, kneifen Betroffene das Sehorgan häufig zusammen. Durch diese Überanstrengung kann es zu einem Lidkrampf kommen. Außerdem haben an einer Hornhautentzündung Betroffene Schmerzen, wenn sie in das Licht schauen. Oft breitet sich eine Hornhautentzündung auch auf tieferliegende Regionen aus.

Zur Diagnose einer Hornhautentzündung erhebt der Augenarzt zunächst die Entwicklung der Erkrankung. Mit einer Spaltlampe untersucht er den betroffenen Bereich genau. Je nach Ursache erfolgt auch die Behandlung: Bei der bakteriellen Form wird Antibiotika verschrieben. Da eine Hornhautentzündung von starken Schmerzen begleitet ist, werden befeuchtende Tropfen /künstliche Tränen/ verordnet. 
 
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