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Die wichtigsten Infos rund um das Thema Weitsichtigkeit – und wie kann man sie korrigieren?

Die wichtigsten Infos rund um das Thema Weitsichtigkeit – und wie kann man sie korrigieren?

Jeder zweite Deutsche ist kurz- oder weitsichtig, in Österreich sieht die Situation nicht anders aus. Warum immer mehr Menschen eine Brille benötigen liegt vermutlich auch am geänderten Lebensstil. Immer mehr Zeit verbringt man hinter dem Bildschirm, auch das Freizeitverhalten tendiert dazu, sich mit dem Computer, Laptop oder Smartphone zu beschäftigen. Das stetige Fokussieren auf kleine Buchstaben und Zeichen strengt das Auge über alle Maße an. Noch dazu kommen angeborene Augenfehlstellungen, die zu Kurz- oder Weitsichtigkeit führen können. Die Weitsichtigkeit ist außerdem ein Problem, dass die ältere Generation bevorzugt trifft. Warum das so ist und was man gegen Weitsichtigkeit tun kann klärt dieser Beitrag auf.


Wie funktioniert das Auge eigentlich?


Um zu verstehen wie es zu Augenproblemen wie der Weitsichtigkeit kommt, muss man sich damit befassen wie das Augen aufgebaut ist. Um einen Gegenstand fokussieren zu können, müssen die Lichtstrahlen so gebündelt werden, dass sie genau auf der Netzhaut auftreffen. Je näher ein Objekt ist, das man gerade betrachten möchte, umso stärker muss die Lichtbrechung sein. Um das zu ermöglichen, muss das Auge die Sehschärfe an bestimmte Entfernungen anpassen. Dieses Vermögen wird im Fachjargon als Akkommodation bezeichnet.

Das Auge ist ein wahres Wunderwerk: Diese Akkommodation ermöglicht nämlich die variable Form der Linse. Sie ist außer er Hornhaut für die Lichtbrechung verantwortlich. Befestigt ist die Augenlinse an feinen Fasern, die an Ziliarmuskeln befestigt sind. Sobald sich die Muskeln anspannen, entsteht eine stärkere Krümmung der Linse. Sie wird also runder geformt und die Brechkraft nimmt zu. So werden in der Nähe befindliche Objekte auf der Netzhaut abgebildet. Für die Fernsicht entspannen sich die Ziliarmuskeln wieder: dann flacht die Linse ab und die Brechkraft sinkt.


Was passiert bei einer Weitsichtigkeit?


Experten sprechen bei der Weitsichtigkeit von Hyperopie. Eigentlich müsste man dieses Fachwort mit Übersichtigkeit übersetzen. Dabei treffen die Lichtstrahlen nicht genau auf der Netzhaut ein. Die Ziliarmuskeln sind permanent damit beschäftigt, die Linse zu krümmen, was jedoch bei Weitsichtigen nicht wirklich hilft. Man unterscheidet verschiedene Arten der Weitsichtigkeit:
  • Die Achsen-Weitsichtigkeit kommt am öftesten vor. Darunter versteht man einen verkürzten Augapfel. Normalerweise misst er rund 24 Millimeter. Selbst wenn sich die Ziliarmuskeln ständig zusammenziehen, kann das Bild nicht völlig scharf auf der Netzhaut abgebildet werden. Die Lichtstrahlen treffen in einer gedachten Linie erst weit hinter dem Brennpunkt zusammen. Betroffene können in der Ferne scharf sehen, allerdings müssen die Ziliarmuskeln auch dann angespannt werden. Somit kommt es nie wirklich zu einer Entspannung
  • Brechnungs-Weitsichtigkeit: Die Betroffenen haben einen normal langen Augapfel. Allerdings ist die Brechkraft der Linse nicht so gut wie bei einem gesunden Auge.
  • Am häufigsten kommt die Alters-Weitsichtigkeit vor, die man auch als Presbyopie bezeichnet. Sie tritt meistens ab dem 45. Lebensjahr auf. Wie auch bei den anderen Ursachen können Betroffene nicht mit dem normalen Leseabstand Buchstaben erkennen. Bei der Altersweitsichtigkeit handelt es sich im Prinzip um keine Erkrankung. Sie wird nämlich von einem natürlichen Prozess ausgelöst. Mit fortgeschrittenem Alter nimmt die Spannkraft der Muskulatur ab und das betrifft auch die Augenmuskeln. Noch dazu kommt, dass die Augenlinse mit zunehmendem Alter weniger elastisch ist.


Wie wird Weitsichtigkeit diagnostiziert?


Wer Probleme damit hat, Gegenstände in der Nähe scharf zu sehen und laufend an Kopfschmerzen leidet, sollte einen Termin beim Facharzt vereinbaren. Weitsichtigkeit sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn immerhin verursacht sie schmerzhafte Symptome. Sie entstehen durch das ständige Zusammenziehen der Ziliarmuskeln. Ein ermüdeter Muskel führt zu Augenschmerzen, tränenden und brennenden Augen und kann im Extremfall sogar eine Bindehautentzündung auslösen.  Im ersten Schritt erfolgt ein ausführliches Anamnesegespräch, in dem der Arzt die Krankengeschichte aufnimmt.

Einige Untersuchungen stehen beim Verdacht auf Weitsichtigkeit auf dem Programm. Dazu zählt ein Standard-Sehtest, bei dem man Buchstaben in verschiedener Größe vorlesen muss. Oft wird die Brechkraft des Auges mit Infrarot oder einem Laserstrahl gemessen. Davor ist es notwendig, die Augen einzutropfen, um die Pupillen zu weiten. Bei einer Spiegelung des Augenhintergrunds lässt sich die Netzhaut beurteilen. Diese Untersuchungen sind auch notwendig, wenn man die Weitsichtigkeit mit einer Operation beheben möchte.


Welche Möglichkeiten zur Korrektur einer Weitsichtigkeit gibt es?


Mit einer Brille lässt sich eine Weitsichtigkeit, die sich in normalem Rahmen bewegt, korrigieren. Wer keine Brille tragen möchte oder wenn die Weitsichtigkeit besonders stark fortgeschritten ist, bietet sich Augenlasern als Alternative an. Bei Weitsichtigkeit ist der Eingriff bei bis zu 5 Dioptrien möglich. Bei iClinic werden moderne Verfahren zum Augenlasern eingesetzt. Hier ein kleiner Überblick:
  • Relex Smile 3D
  • Bei dieser Technik kommt ein Femtosekundenlaser zum Einsatz. Der Eingriff erfolgt direkt in der Hornhaut. Mit dem Femtosekundenlaser kann der Chirurg so fein arbeiten, dass die Hornhaut nicht zur Seite geklappt werden muss. Der gesamte Eingriff dauert nur 15 Minuten. Somit handelt es sich um eine besonders schonende Operationsmethode, die nur minimale Risiken mit sich bringt. Bereits am zweiten Tag nach der Operation kann man dem normalen Alltag nachgehen. Eine Woche danach ist sogar wieder leichter Sport möglich.
  • Z-Lasik
  • Mit dieser Technik können Kurz- und Weitsichtigkeit behandelt werden. Es kommen zwei Laser zum Einsatz: Der Femtosekundenlaser und der Excimerlaser. Auch bei diesem Verfahren kommt es zu keiner Schädigung der Augoberfläche. Ein Laser bildet eine Lamelle, der zweite nimmt die Hornhautkorrektur vor. Nach rund 20 Minuten ist der Eingriff beendet. Schon am Tag nach der Operation kann man wieder arbeiten gehen, nach 3 Wochen ist die Heilung vollständig.
  • Z-Lasik 3D
  • Dabei handelt es sich um eine Weiterentwicklung der oben vorgestellten Methode. Dabei kommt die neueste Generation des Femtosekundenlasers zum Einsatz, die noch präziseres Arbeiten ermöglicht
  • Lasek
  • Lasek ist eine Technik der Oberflächenbehandlung dabei wird das Epithel entfernt. Dafür wird 20 prozentiger Alkohol verwendet. Danach wird die Hornhaut mit einem Excimerlaser korrigiert. Nach dieser Operation wird zum Schutz des Auges eine Kontaktlinse eingesetzt, die nach 4 bis 5 Tagen entfernt werden kann. Rund 15 Minuten dauert dieser Eingriff. Manche Patienten klagen danach über eine Lichtunempfindlichkeit. Der volle Erfolg der Behandlung macht sich erst nach bis zu drei Wochen bemerkbar.
 
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