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Die 7 wichtigsten Voraussetzungen vor dem Augenlasern

Fakt ist: Eine Augenlaser-Behandlung kann das Leben deutlich leichter machen, da Brille und Kontaktlinse danach nicht mehr nötig sind. Gleichzeitig gilt jedoch, dass nicht jeder Mensch mit Sehschwäche für das Augenlasern geeignet ist. Hier erfahren Sie, welche Voraussetzungen für eine erfolgreiche Augenlaser-Operation nötig sind.


1. Was passiert beim Augenlasern?


Ziel des Eingriffs ist es, die Hornhaut mithilfe eines Lasers so zu verformen, dass auf der Netzhaut wieder ein scharfes Bild entstehen kann. Mit anderen Worten: Die Laserbehandlung verbessert die Brechkraft des Auges, sodass die künstliche Linse in Form einer Brille oder Kontaktlinse überflüssig wird und Sie ganz ohne Sehhilfe wieder scharf sehen.

Um dieses Ergebnis zu erreichen, können verschiedene Laser-Operationsmethoden eingesetzt werden. Moderne Methoden wie etwa Relex Smile 3D sind dabei am sanftesten zum Auge, da sie ohne Einschnitt in die oberste Hornhautschicht ablaufen. Damit das Augenlasern möglich ist, spielen grundsätzlich die nachfolgenden Aspekte immer eine Rolle. Durch die Methode Relex Smile 3D wird Kurzsichtigkeit und Astigmatismus behoben. Durch Z-LASIK wird Kurz- und Weitsichtigkeit sowie Astigmatismus behoben.


2. Das richtige Alter zum Augenlasern


Das Alter ist ein wesentlicher Faktor, wenn es um eine Augenlaser-Operation geht. Denn bis zum 18. Lebensjahr befindet sich auch das Auge noch im Wachstum bzw. unterliegt es natürlichen Veränderungen. Ein Laser-Eingriff würde demnach wenig Sinn ergeben. Allerdings können sich auch bis zum 20. Lebensjahr noch einige Schwankungen in der Sehstärke ergeben.

Ideale Patienten einer Augenlaser-Operation sind zwischen 20 und 45 Jahren alt. Ab 45 setzt die sogenannte Alterssichtigkeit ein, die natürliche Sehverschlechterung. Sie lässt sich nicht operativ stoppen und so kann es sein, dass ab 45 trotz Augenlasern zum Beispiel eine Lesebrille nötig ist. Die Obergrenze für das Augenlasern liegt bei 65 Lebensjahren.


3. Vorerkrankungen am Auge


Da im Eingriff die Hornhaut bearbeitet wird, sind Augenerkrankungen ein Ausschlusskriterium für mögliche Patienten. Grauer Star sowie eine sehr dünne Hornhaut, Hornhautentzündung oder eine Hornhautnarbe stellen ein zu hohes Risiko dar. Einige systemische Erkrankung wie z.B. Rheuma gehören auch zu Risikofaktoren. 

Der Gesundheitszustand sollte grundsätzlich gut sein, vor allem die Augengesundheit muss jedoch mehrere Monate im Vorfeld stabil sein.


4. Art und Ausmaß der Sehschwäche


Das Augenlasern ist nur bis zu einem gewissen Ausmaß der Sehschwäche wirklich sinnvoll. Schließlich wollen Sie den Komfort eines Lebens ohne Sehhilfe genießen, statt auch nach der Operation noch Brille oder Linsen tragen zu müssen! Orientieren können Sie sich an den folgenden Angaben:
  • Kurzsichtigkeit: bis -10 Dioptrien
  • Weitsichtigkeit: bis +4 Dioptrien
  • Hornhautverkrümmung (Astigmatismus): bis 5 Dioptrien
Diese Angaben sind reine Richtwerte. Im Beratungsgespräch werden Ihre persönlichen Voraussetzungen gründlich geprüft. Selbstverständlich wird nur dann eine Operation beschlossen, wenn Sie wirklich langfristig vom Ergebnis profitieren können.

Unabhängig vom Grad der Sehschwäche gilt jedoch, dass die Dioptrien-Zahl seit mindestens 12 Monaten gleichgeblieben sein sollte. Andernfalls werden sehr wahrscheinlich Folgebehandlungen nötig. Sollte Ihr Sehfehler zu stark ausgeprägt sein, um die Augenlaser-Operation durchzuführen, bietet sich einen s.g. refraktiver Linsentausch an.


5. Der Kostenfaktor bei Augenlaser-Methoden


Eine weitere Voraussetzung ist die Bereitschaft, einmalig in den Augenlaser-Eingriff zu investieren. Manche privaten Krankenkassen übernehmen einen Kostenanteil, grundsätzlich sollten Sie jedoch pro Auge mit über 1000 Euro rechnen. Dafür erhalten Sie kompetente Beratung und eine professionelle Behandlung mit modernsten Lasergeräten.
Das erscheint zunächst trotzdem nach viel Geld. Verglichen mit den Kosten für neue Brillen, Kontaktlinsen oder optische Sonnenbrillen, die im Lauf der Jahre anfallen, geht die Rechnung allerdings auf. Ein modernes Brillengestell mit guten, speziell angepassten Gläsern kostet zum Beispiel schnell mehrere hundert Euro.

Dabei ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Sie eher früher als später eine neue Brille benötigen – und so sind Sie vermutlich schon nach einigen Jahren bei höheren Kosten, als sie eine Laser-Operation verursacht. Auf lange Sicht gesehen, ist der Eingriff also meist sogar die günstigere Option.


6. Der psychische Faktor


Das Auge ist ein sehr empfindliches Organ und dementsprechend sorgfältig wird der Eingriff auch vorgenommen. Dennoch haben viele Patienten Angst vor der Laserbehandlung, vor Schmerzen nach dem Eingriff oder sogar vor Erblinden.

Seien Sie versichert: Dank der lokalen Betäubung und der sehr kurzen Behandlung werden Sie von der Operation selbst nichts mitbekommen. Hinzu kommt, dass moderne Methoden noch sanfter und risikofreier sind. Im Beratungsgespräch werden Sie über alle Aspekte dieses Eingriffs aufgeklärt.


7. Bereitschaft für Begleiterscheinungen


Moderne Augenlasermethoden ermöglichen es, schon nach kurzer Zeit wieder ganz normal dem Alltag nachzugehen. Allerdings sollten Sie bei jeder Methode bereit sein, eine Schonphase einzulegen. Allzu früh nach dem Eingriff wieder Sport zu treiben, den Terminkalender zu überladen oder Auto zu fahren, ist nicht empfehlenswert.

Bedenken Sie außerdem, dass Sie 3 Wochen vor der Erstuntersuchung und Operation keine harten Kontaktlinsen tragen sollten. Bei weichen Linsen gilt eine Frist von 1 Woche. Nur so kann der Zustand Ihrer Augen aussagekräftig festgestellt bzw. behandelt werden.

Wer die genannten Voraussetzungen mitbringt, hat mehr als gute Chancen auf eine langfristige Verbesserung der Sehstärke. Scharf sehen, ganz ohne jegliche Sehhilfe: Davon träumt wohl jeder Mensch mit Brille oder Kontaktlinsen. Laser-Operationen machen genau das möglich, also informieren Sie sich noch heute über Ihre Möglichkeiten!
 
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